Ein Ring für Partnerschaft

Als er ihr im Restaurant zulächelte, wusste Lisa: das ist er. Endlich.

Es war ein netter Kinoabend gewesen, bei dem sie sich kennengelernt hatten. Eine Gruppe von Freunden, bei denen immer wieder mal der eine oder andere Zaungast eingeladen wird. Roman war diesmal der Zaungast gewesen. Ein neuer Kollege von Sebastian. Bei der anschließenden "Nachbesprechung" -- so nannten sie den anschließenden Schlummertrunk in der Kneipe neben dem Kino -- war Roman neben Lisa gelandet. Ein zündender Funke war geflogen, als er neben ihr Platz nahm. Ein Wort ergab das andere, und ohne dass die anderen viel merkten, hatten sich die beiden schon für den folgenden Abend verabredet.

Als Lisa an Romans Tisch Platz nahm, hatte sie schon die Gewissheit, dass die endlos scheinende Zeit des Alleinseins ein Ende hatte. Diese Durststrecke, an der sie beinahe verzweifelt war. Das Gespräch bei Kerzenschein war inspirierend, beide lachten auffallend viel, bis Roman schließlich ihre rechte Hand in die seine nahm. Ruhig senkte er den Blick und strich mit seinem Zeigefinger über ihren Handrücken. "Was ist das für ein Ring?" fragte er, und sein Zeigefinger verharrte auf ihrem schlichten Silberring, der nur von einer Spirale geschmückt war. "Ach der...", lächelte Lisa. "Hat mir geholfen dich kennenzulernen!", brachte sie gerade noch heraus, bevor Roman sie küsste.